Die Bedeutung von Qualität heute und morgen

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DGQ-Präsident Udo Hansen über das „Qualitätsleitbild für Deutschland“, warum es wichtig ist, das Verbraucherwissen über Qualität zu fördern und sich das Berufsbild des Qualitätsmanagers wandeln wird.

Das „Qualitätsleitbild für Deutschland“ ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ). Sie setzt Impulse für die deutsche Wirtschaft und fördert den Diskurs über die Zukunft von Qualität in Deutschland. Im Rahmen der Initiative wurden 2012 zusammen mit Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Bildung sieben Leitthesen für Qualität entwickelt. Diese zeigen die zunehmende Relevanz von Qualität aktuell und für die Zukunft auf.

Das „Qualitätsleitbild für Deutschland“, das im November 2014 veröffentlicht wurde, definiert vier Handlungsfelder, die diese Qualität sichern sollen. Auch die Revision der ISO 9001 forciert den Ansatz der Qualitätssicherung durch grundlegende Neuerungen und bietet dem Qualitätsmanagement somit klarere Leitlinien. Lesen Sie im Folgenden, wie Qualität die Deutschen bei der Wahl von Produkten und Dienstleistungen beeinflusst, was das mit dem „Qualitätsleitbild für Deutschland“ zu tun hat und warum es für deutsche Qualitätsmanager wichtig ist, aus Big Data Smart Data zu machen.

1. QUALITÄT AUS DEUTSCHLAND ALS WICHTIGES KAUFARGUMENT

Unverkennbar befinden wir uns in einer Zeit des Wandels. Innovative Technologien, steigende Ansprüche an die Qualität von Produkten und Dienstleistungen und neue Wertschöpfungsketten erfordern eine intensivere Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, die sich vor allem für die deutsche Wirtschaft ergeben. Um den Herausforderungen zu begegnen, müssen Unternehmen
an erster Stelle die Bedürfnisse der Konsumenten verstehen. Wann ist eine Dienstleistung für den Kunden relevant und welche Kriterien legen Verbraucher bei der Wahl eines Produktes und dessen Qualitätsbewertung an? Das Qualitätssiegel „Made in Germany“ ist hierbei ein zentrales Kauf-argument für Konsumenten. Es basiert auf dem großen Vertrauen von Kunden im In- und Ausland in die Konsum- und Investitionsgüter aus deutscher Herstellung.


2. QUALITÄT IST DAS STÄRKSTE ARGUMENT BEI DER WAHL VON PRODUKTEN UND DIENSTLEITUNGEN


Einer Umfrage des Beuth Verlags1 zufolge achtet rund die Hälfte aller Deutschen bei der Wahl von Produkten und Dienstleistungen auf hohe Qualitätsstandards. Vor allem in der Gesundheitsbranche – etwa bei der Wahl von Ärzten und Krankenhäusern – legen sie Wert auf eine fundierte Beratung und qualifizierten Service. Auch beim Kauf von Lebensmitteln steigt der Anspruch an die Qualität der Produkte. Ein Drittel aller Befragten gibt an, dass Gütesiegel oder der Nachweis regionaler Produkte ihre Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Besonders attraktiv sind hierbei Produkte, die nicht nur qualitative Ansprüche befriedigen, sondern auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.
Im Gegensatz dazu ist es nur acht Prozent der Deutschen wichtig, dass das erworbene Produkt ein
Markenprodukt ist. Vergleicht man die ausschlaggebenden Kaufkriterien von früher und heute, war
das Kaufkriterium Qualität noch vor ein paar Jahren nur für jeden Siebten tatsächlich relevant.
Rund 43 Prozent geben jedoch an, heute auf qualitativ hochwertige Produkte zu achten. Hier spielt
nicht nur die persönliche Entwicklung und jeweilige Lebenssituation eine Rolle, sondern auch der
öffentliche Diskurs, wenn es um Lebensmittelskandale oder Ärztefehler geht. Dies führt zu einem
Umdenken, das Qualität und eine bewusstere Auswahl von Produkten und Dienstleistungen in den
Vordergrund stellt. Die Bevölkerung fordert von Unternehmen zunehmend funktionierende Mechanis-men der Qualitätssicherung ein. Diese sind gefordert, zuverlässig gute Qualität zu liefern. „Made in Germany“ spielt beim Thema Vertrauen sicherlich eine bedeutende Rolle, sei es in Hinblick auf Faktoren wie Regionalität in der Lebensmittelbranche oder Ausbildungsstandards in den Dienstleis-tungsbranchen. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Labels zu sichern, ist es wichtig, Qualität weiter zu denken und deren Zukunft bestmöglich zu sichern. Dazu sind sowohl Unternehmen als auch Politik und Bildung aufgerufen.

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Veröffentlicht: September 2015

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