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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2017-04

DIN 30675-1:2017-04 - Entwurf

Äußerer Korrosionsschutz von erdüberdeckten Rohrleitungen - Teil 1: Schutzmaßnahmen und Einsatzbereiche bei Rohrleitungen aus Stahl

Englischer Titel
External corrosion protection of buried pipes - Part 1: Corrosion protection systems and application for steel pipes
Erscheinungsdatum
2017-03-17
Ausgabedatum
2017-04
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

Dieser Norm-Entwurf gilt für erdüberdeckte Rohrleitungen aus Stahl, einschließlich Formstücke und Armaturen und beschreibt die Einsatzbereiche für den äußeren Korrosionsschutz sowie der Boden-Luft-Übergänge. In vielen Fällen sind Korrosionsschutzmaßnahmen durch Umhüllungen allein nicht ausreichend. Deshalb wurden zusätzliche Schutzmaßnahmen, wie der kathodische Korrosionsschutz, in den Norm-Entwurf aufgenommen. Eine große Korrosionswahrscheinlichkeit besteht stets bei anodischer Beeinflussung. Dabei ist es unerheblich, ob diese durch Elementbildung mit Fremdkathoden oder durch Streuströme aus Gleichstromanlagen erfolgt. Als Fremdkathoden für erdüberdeckte Rohrleitungen aus Stahl zählen nichtrostende Stähle, Buntmetalle und vor allem Bewehrungsstahl in Beton. Die Intensität der Elementwirkung hängt vor allem vom Flächenverhältnis Fremdkathode/Objekt ab. Die Wahrscheinlichkeit dieser Elementbildung wird durch den erforderlichen Anschluss von Potenzialausgleichsleitern an Gasinnenleitungen und an Wasserverbrauchsleitungen sowie durch die zunehmende Einbeziehung der Stahlbewehrung von Betonfundamenten in die Erdung elektrischer Anlagen vergrößert. Die wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung oder Beseitigung einer erhöhten Korrosionsgefährdung durch Elementbildung mit Fremdkathoden, insbesondere durch Stahlbetonfundamente, besteht in der Unterbrechung des Elementstromkreises. Im DVGW-Arbeitsblatt G 412 wird deshalb bei allen durchgehend metallischen Hausanschlussleitungen ein Isolierstück gefordert. Um die Trennwirkung der Isolierstücke zu kontrollieren, sind Überwachungsmessungen erforderlich. Bei kathodisch geschützten Rohrleitungen werden die Überwachungen systembedingt durchgeführt. Die Einrichtung eines kathodischen Korrosionsschutzes ist bei Vorhandensein von Isolierstücken besonders wirtschaftlich durchzuführen. Auch bei älteren Rohrleitungen kann so der Korrosionsgefahr bei Umhüllungsschäden begegnet werden. Bei hoher Wechselstrombeeinflussung kann beim Zusammentreffen besonderer Bedingungen, trotz kathodischer Polarisation, Korrosion auftreten. Hinweise dazu sind in der DIN EN 15280 und in DVGW-Arbeitsblatt GW 28 enthalten. Bei diesem Norm-Entwurf handelt es sich um eine Hinweisnorm, welche dem Anwender die Auswahl eines Korrosionsschutzsystems erleichtern soll. Der Norm-Entwurf kann sinngemäß auch für Rohrleitungen in Wässern angewendet werden.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN 30675-1:2019-05 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN 30675-1:1992-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Klarstellung, dass die in dieser Norm aufgeführten Umhüllungen und Beschichtungen im Gegensatz zur DIN 30675-1:1992-09, für jede Korrosionsbelastung nach DVGW-Arbeitsblatt GW 9, für erdüberdeckte Rohrleitungen geeignet sind; b) Anpassung an die aktuellen Produktnormen; c) Bezug ausschließlich auf die heute verwendeten Produkte; d) Umhüllung von Boden-Luft-Übergänge.

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