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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2015-07

DIN ISO 19581:2015-07;VDE 0493-581:2015-07 - Entwurf

VDE 0493-581:2015-07

Bestimmung der Radioaktivität - Gammastrahlung emittierende Radionuklide - Schnellverfahren mit NaI(Tl)-Gammaspektrometrie (ISO/CD 19581:2015)

Englischer Titel
Measurement of radioactivity - Gamma emitting radionuclides - Rapid screening method using NaI(Tl) gamma-ray spectrometry (ISO/CD 19581:2015)
Erscheinungsdatum
2015-06-12
Ausgabedatum
2015-07
Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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2015-06-12
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2015-07
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Einführungsbeitrag

Jeder wird mit natürlicher Strahlung exponiert. Die natürlichen Strahlungsquellen sind die kosmische Strahlung und natürlich vorkommende radioaktive Stoffe, die im Erdboden und innerhalb des menschlichen Körpers vorkommen. Menschliche Aktivitäten wie die Verwendung von Strahlung und von radioaktiven Substanzen erzeugen eine Strahlenexposition zusätzlich zur natürlichen Strahlung. Einige dieser Aktivitäten, wie zum Beispiel Bergbau und die Verwendung von Erzen, die natürliche radioaktive Stoffe beinhalten, sowie die Energieerzeugung durch die Verbrennung von Kohle, die solche Stoffe enthält, erhöhen die Exposition durch natürliche radioaktive Stoffe. Kernreaktoren und andere kerntechnische Einrichtungen verwenden radioaktive Stoffe und erzeugen radioaktives Abwasser und radioaktiven Abfall während ihres Betriebes und ihrer Stilllegung. Die Verwendung von radioaktivem Material in Industrie, Agrarwirtschaft und Forschung nimmt rund um den Erdball zu. Alle diese menschlichen Aktivitäten führen im Allgemeinen zu Strahlenexpositionen, die nur einen kleinen Teil des durchschnittlichen globalen Niveaus der natürlichen Strahlenexposition ausmachen. Die medizinische Anwendung von Strahlung ist die größte und weiter zunehmende durch Menschen verursachte Quelle von Strahlenexpositionen in entwickelten Ländern. Sie beinhaltet die diagnostische Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und interventionelle Radiologie. Strahlenexposition tritt auch als Ergebnis von beruflichen Aktivitäten auf. Sie tritt bei Beschäftigten in der Industrie, der Medizin und der Forschung bei der Anwendung radioaktiver Stoffe, als auch bei Passagieren und Besatzung von Flugzeugen während des Fluges und bei Astronauten auf. Das durchschnittliche Niveau von beruflichen Expositionen ist im Allgemeinen ähnlich dem durchschnittlichen globalen Niveau der natürlichen Strahlenexposition. Die vorgesehene Internationale Norm spezifiziert ein Screening-Messverfahren zur schnellen Erfassung der Aktivität von Radionukliden, die Gammastrahlung emittieren, zum Beispiel Radio-Iod-Isotope und Radio-Cäsium-Isotope in festen oder flüssigen Proben. Dies erfolgt unter Verwendung der Gammastrahlungsspektrometrie mit NaI-Detektoren mit niedriger Auflösung. Der Norm-Entwurf kann für die Messung von allen Umgebungsproben (einschließlich Erdboden), Lebensmittelproben oder Industrieprodukten verwendet werden, sofern diese geeignet konditioniert sind. Zuständig ist das DKE/GUK 967.2 "Aktivitätsmessgeräte für den Strahlenschutz" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.

Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN ISO 19581:2018-07;VDE 0493-581:2018-07 .

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