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Norm 2010-11

DIN EN 249:2010-11

Sanitärausstattungsgegenstände - Duschwannen, hergestellt aus vernetzten gegossenen Acrylplatten - Anforderungen und Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 249:2010

Englischer Titel
Sanitary appliances - Shower trays made from crosslinked cast acrylic sheets - Requirements and test methods; German version EN 249:2010
Ausgabedatum
2010-11
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch

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Ausgabedatum
2010-11
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Originalsprachen
Deutsch
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1720246

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Einführungsbeitrag

Insbesondere in den letzten beiden Jahrzehnten waren im Sanitärmarkt große Veränderungen zu verzeichnen. Nicht nur die vom Endkunden verlangte Designvielfalt aufgrund spezieller Bedürfnisse, sondern auch die Maßnahmen zur Umsetzung von Forderungen aus der Reduzierung von Benutzergeräuschen und Vereinfachung von Einbauweisen führten zu einem gestiegenen Kostendruck bei den Herstellern und zu einer veränderten Konkurrenzsituation am Markt. Dies ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass in der Sanitärbranche ständig nach Alternativen zu den traditionellen Materialien, die zur Herstellung der Finalprodukte eingesetzt werden, gesucht wird. Dafür müssen sowohl bei Materiallieferanten als auch bei den Verarbeitern erhebliche Investitionen getätigt werden, um die Verarbeitbarkeit eines Materials für ein bestimmtes Finalprodukt zu verifizieren.
Bereits Mitte der 1990er-Jahre waren diese Projekte angedacht. Sie gerieten jedoch in Verzug, weil es bereits zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich war, sich unter führenden europäischen Herstellern auf bestimmte Qualitätsanforderungen an die Produkte zu einigen. Zusätzlich erschwert wurde diese Situation aufgrund der prioritären Umsetzung des dem CEN übertragenen Mandats M/110 "Sanitärausstattungsgegenstände" und der eingetretenen sehr langwierigen Konsensfindung der zum Teil äußerst konträren Vorstellungen in den Ländern zu Aufgabe und Inhalt von harmonisierten Europäischen Normen. Als man sich in der harmonisierten Norm für Duschwannen (hier DIN EN 14527) ausschließlich auf die mandativen Anforderungen bezog, wurde nunmehr der Weg frei für die Festlegung von strengen qualitativen Anforderungen, die eine hohe Gebrauchstauglichkeit der Produkte unterstützen.
In beiden Normen wird eine materialorientierte Einschränkung des Anwendungsbereiches vorgenommen. Für Duschwannen nach diesen Normen müssen einerseits bestimmte konstruktive Anforderungen (Werkstoff, Ab- und Überlaufloch, Lochkanten, Abweichungen von Abmessungen und geometrischen Parametern) und andererseits eine Reihe wichtiger funktionaler Anforderungen (Oberflächenbeschaffenheit, Beständigkeit gegen Temperaturwechsel und Stoßbeanspruchung, zulässige Durchbiegungen) nachgewiesen werden. Erst die Einhaltung der Anforderungen an die Duschwannen durch den Hersteller selbst sowie die Befolgung der Einbau- und Gebrauchsanweisungen des Herstellers durch den Installateur beziehungsweise Endverbraucher stellen eine hohe Gebrauchstauglichkeit der Produkte sicher.
Die Normen wurden in der CEN/TC 163/WG 4 "Badewannen (auch Whirlwannen), Duschwannen (Leistungsanforderungen)" (Sekretariat: BSI, Großbritannien) mit maßgeblicher Unterstützung des Ausschusses NA 119-05-18-10 UA "Bade- und Duscheinrichtungen" im NAW erstellt.

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DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1720246
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