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Publikation Beuth Innovation 2017-07

Basiswissen RAMI 4.0

Referenzarchitekturmodell und Industrie 4.0-Komponente - Industrie 4.0

Autoren
Roland Heidel, Dr. Michael Hoffmeister, Martin Hankel, Udo Döbrich
Herausgeber
DIN
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Über dieses Produkt

Charakterisierung von Assets in der Informationswelt

Im Internet der Dinge und Dienste muss eine Infrastruktur, die aus Gegenständen der physischen Welt besteht, in der Informationswelt hinreichend genau nach klaren Regeln abgebildet werden.

Daher stand in der Plattform Industrie 4.0 der Gegenstand mit dem Referenzarchitekturmodell RAMI4.0 und der I4.0-Komponente von Beginn an im Zentrum der Überlegungen – verschiedene Arbeitskreise dieser Plattform brachten inzwischen eine Vielzahl Dokumenten zu diesem Komplex hervor:

  • Das vorliegende Buch fasst viele der bislang in Einzeldokumenten enthaltenen Ergebnisse zusammen.
  • Es behandelt im Wesentlichen die Charakterisierung eines Gegenstands („Assets“) in der Informationswelt mittels standardisierter Merkmale und die Regeln zur informatischen Abbildung eines solchen Gegenstands der physischen Welt, in der Informationswelt.

Damit schafft das Buch Basiswissen RAMI 4.0 für seine Leser und Leserinnen einen roten Faden, der die Inhalte dieser Dokumente zueinander in Beziehung setzt. So ermöglicht Basiswissen RAMI 4.0 ein übergreifendes Verständnis für die Technik von Industrie 4.0.

Regeln zur datentechnischen Beschreibung von Gegenständen

Der Grundgedanke von Industrie 4.0 ist die Kooperation und Kollaboration technischer Gegenstände, die deren virtuelle Repräsentation und Vernetzung zwingend voraussetzt.

Ein technischer Gegenstand in diesem Sinn ist ein Gegenstand, der „einen Wert für eine Organisation“ hat, also nicht nur physisch anfassbare Gegenstände, sondern auch nicht anfassbare Gegenstände wie Ideen, Archive, Software usw.

Der grundlegende Gedanke von Industrie 4.0 ist daher die Schaffung von Regeln zur datentechnischen Beschreibung von Gegenständen entlang des Lebenslaufs und dem damit verbundenen Werteverlauf eines technischen Gegenstands in Form des Referenzarchitekturmodells Industrie 4.0 (RAMI4.0). Es dient der Darstellung dieses technischen Gegenstands, „Asset“ genannt, mit allen seinen relevanten Aspekten von seiner Erzeugung über seine Fertigung und Nutzung bis zu seiner Entsorgung.

DIN SPEC 91345 Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI4.0)

Den Zugriff auf seine datentechnische Beschreibung ermöglicht die ihn virtuell repräsentierende Industrie 4.0-Komponente. Mit der DIN SPEC 91345 Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI4.0) wurden diese Modelle erstmalig standardisiert.


Leseprobe
Produktinformationen

Prospekt

Ausgabedatum: 07.2017

1. Auflage, 160 Seiten, A5, Broschiert

ISBN 978-3-410-26482-8 | BESTELL-NR. 26482

E-BOOK 978-3-410-26483-5 | BESTELL-NR. 26483

Angaben zu Herausgeber und Autoren

Autoren

  • Roland Heidel

    Roland Heidel begann nach dem Studium der Elektrotechnik im Jahr 1977 bei Siemens in der Abteilung zur Entwicklung industrieller Kommunikationssysteme.
    Er war u. a. technischer Projektleiter des Verbundprojekts Feldbus zur Realisierung des industriellen Feld-Kommunikationssystems Profibus und Leiter mehrerer EU-Projekte zu Themen der industriellen Automatisierungstechnik, insbesondere auch im Umfeld des produktdatenbasierten Engineering. Er war Leiter einer Vorfeldabteilung und bis zu seinem Ausscheiden aus der Siemens AG Leiter der Abteilung „Standards & Regulations“ für die Divisionen „Digital Factory (DF)“ und „Process Industries and Drives (PD)“.
    Bis 2016 war er Chairman des Normungsgremiums IEC/TC 65 „Industrial- Process Measurement and Control“, war bis Herbst 2014 Sprecher der Industrie 4.0-Arbeitgruppe 2 (Referenzarchitektur, Standardisierung und Normung) und bis 2015 Sprecher des zugehörigen Spiegelgremiums im ZVEI. Seit 2015 ist er mit seiner Firma Kommunikationslösungen e. K. selbstständig und in mehreren Industrie 4.0-Arbeitsgruppen der Plattform und des ZVEI tätig.

  • Dr. Michael Hoffmeister

    Michael Hoffmeister studierte Informatik an der Technischen Universität Karlsruhe (KIT) und arbeitete parallel als freiberuflicher Entwickler von Echtzeitsystemen. Anschließend war er als Forscher und Projektleiter am Fraunhofer Institut IPA in Stuttgart tätig, wo er 2012 promovierte. Für die Industrie war er als Consultant für große IT-Projekte im Bereich Fabrikbetrieb, Maschinenintegration und Big-Data (SPC, APC) gefragt. In der Forschung beschäftigte er sich mit intelligenten Maschinen, semantischen Technologien, Big-Data und der Integration von heterogenen Automatisierungssystemen.
    Seit 2012 verantwortet er das Portfoliomanagement für Software-Tools für den Komponentenhersteller Festo. Sein heutiges berufliches Interesse liegt auf Engineering-Plattformen für mechatronische Systeme.
    Seit 2014 treibt Dr. Hoffmeister die Standardisierung der Industrie4.0 im Allgemeinen und der Spezifikation der Industrie4.0-Komponente im Besonderen voran. Er ist Mitverfasser der DIN SPEC 91345 (Konzepte der Industrie4.0), Leiter der Arbeitsgruppe SG Modelle und Standards des ZVEI und Mitglied weiterer Arbeitsgruppen der nationalen und internationalen Standardisierung. Weiterhin ist er Obmann des VDMA Einheitsblatts 66415 (Vereinheitlichung Projektierungsinformationen Mechanik, Elektrik, Software).

  • Martin Hankel

    Martin Hankel hat Elektrotechnik mit Schwerpunkt Regelungstechnik sowie ein Zusatzstudium zum Master of Business Marketing absolviert. Er war in verschiedenen Positionen bei der Hoechst AG, der AEG und Schneider electric tätig. Heute ist er bei der Bosch Rexroth AG Projektleiter für Industrie 4.0-Technik.
    Seine Hauptaufgaben sind dabei die Entwicklungskoordination sowie die Konzeption von Demonstratoren und Umsetzungen in den eigenen Werken. Zusätzlich ist er seit 2012 aktiv und an vielen Veröffentlichungen der verschiedenen Gremien zur Referenzarchitektur Industrie4.0 beteiligt u. a. bei der Plattform Industrie 4.0, beim ZVEI, VDI, VDMA, DIN und der DKE.

  • Udo Döbrich

    Udo Döbrich begann nach dem Studium der Informatik im Jahre 1980 bei Siemens in der Vorfeldentwicklung im Bereich Industrie. Er war dort für die Prüfung und Umsetzung neuer Technologien in der Automatisierungstechnik und deren Normung zuständig. Mit dieser Aufgabe war er maßgeblich an der Spezifikation des Profibus beteiligt. Während dieses Projekts wurde klar, dass offene Kommunikation noch keine Kooperation verschiedener Komponenten einer Anlage ermöglicht. Nach Arbeiten zur Profilbildung kommunikationsfähiger Komponenten zur Kooperation im operationalen Betrieb widmete er sich der Spezifikation des Modells zur Konfiguration und Parametrierung von Feldgeräten in Form der formalen Beschreibungssprache Electronic Device Description EDDL, die er auch zur internationalen Norm IEC 61804 führte.

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