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Technische Regel

VDI/VDE 2617 Blatt 2.2:2018-07 [NEU]

Titel (Deutsch): Genauigkeit von Koordinatenmessgeräten - Kenngrößen und deren Prüfung - Formmessung mit Koordinatenmessgeräten

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Qualität braucht Präzision. So prüfen Sie die Genauigkeit von Koordinatenmessgeräten (KMG)

KMG sind Universalmessgeräte zur Maß-, Form- und Lagemessung. Sie ermöglichen umfassende, automatisierte Messungen von Werkstücken in einer Aufspannung auch an schiefliegenden oder unregelmäßigen Formelementen. KMG werden bei geeigneten Anforderungen zunehmend auch für Formmessungen herangezogen und sollten natürlich so genau wie möglich funktionieren. Messungen mit dem KMG und mit Formmessgeräten unterscheiden
sich hinsichtlich Genauigkeit, Funktionalität, Fertigungstauglichkeit und Automatisierungsgrad. Anhand dieser Kriterien empfiehlt sich die Auswahl des für die jeweilige Anwendung optimalen Geräts.

Verfügbare Normen und Richtlinien zur Formmessung orientieren sich an den Möglichkeiten und den Eigenschaften von Formmessgeräten mit Drehachse und Messkopf. Der Einsatz von KMG und anderen zur Formmessung geeigneten Einrichtungen werden in diesen Normen nicht berücksichtigt. VDI/VDE 2617 Blatt 2.2 befasst sich deshalb mit der Formmessung auf Koordinatenmessgeräten. Um die Auswahl zwischen den unterschiedlichen Verfahren zu ermöglichen, sind in dieser Richtlinie die Voraussetzungen beschrieben, bei deren Einhaltung die Messergebnisse untereinander vergleichbar sind.

KMG eignen sich neben der Messung von Rundheit, Zylinderform, Geradheit und Ebenheit auch für die Messung von Linien- und Flächenformtoleranzen. VDI/VDE 2617 Blatt 2.2 schließt alle Formtoleranzen und setzt die Kenntnis der in VDI/VDE 2631 dargestellten Grundlagen der Formmesstechnik voraus.

Anwendungsbereich

VDI/VDE 2617 Blatt 2.2 gilt für KMG beliebiger Bauart und Genauigkeit mit mechanischer oder optischer Antastung. Auch manuelle KMG sind teilweise zur Aufnahme der zur Formmessung notwendigen hohen Messpunktzahlen geeignet und deshalb nicht generell ausgeschlossen.

Einschränkungen im Anwendungsbereich ergeben sich aus der Fähigkeit des KMG, in akzeptabler Messzeit ausreichend viele Antastpunkte aufzunehmen. Für die Rundheitsmessung sind 3600 oder 4000 Punkte pro Schnitt üblich. Eine Messpunktanzahl dieser Größenordnung ist nicht mit allen KMG mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand erfassbar. Formmessungen auf KMG mit lückenhafter Datenerfassung fallen nicht in den Geltungsbereich dieser Richtlinie, da durch sie die Vergleichbarkeit der Ergebnisse nicht gewährleistet ist.


Aus dem Inhalt

  • Messprinzipien
  • Einflussgrößen
  • Annahmeprüfung
  • Bestätigungsprüfung
  • Durchführung
  • Auswertung
  • Prüfintervall und Dokumentation

Titel (Englisch): Accuracy of coordinate measuring machines - Characteristics and their testing - Form measurement with coordinate measuring machines

Dokumentart: Technische Regel

Ausgabedatum 2018-07

Originalsprachen: Deutsch, Englisch