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Technische Regel 2019-02

VDI/VDE 2645 Blatt 3:2019-02

Fähigkeitsuntersuchung von Maschinen der Schraubtechnik - Prozessfähigkeitsuntersuchung (PFU)

Englischer Titel
Capability test for bolting technology machines - Process capability test (PFU)
Ausgabedatum
2019-02
Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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2019-02
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Kurzreferat
Die Richtlinie beschreibt Verfahren für die Prozessfähigkeitsuntersuchungen (PFU) für Weiterdrehmomente von Schraubverbindungen mit Vorspannkraft. Das Ziel einer Prozessfähigkeitsuntersuchung für Verschraubungen ist die Bewertung und Dokumentation der Qualitätsfähigkeit eines Schraubprozesses unter Serienbedingungen. Mittels PFU werden Anhaltspunkte zur Beurteilung und kontinuierlichen Verbesserung des Schraubprozesses unter Serienbedingungen geliefert. Dazu zählen das Erkennen systematischer Einflüsse zur gezielten Verbesserung des Schraubprozesses; Beurteilen der Wirkung von Maßnahmen zur Prozessverbesserung; Beurteilen der Toleranzen zur Prozessfähigkeitsuntersuchung; Festlegen der Eingriffsgrenzen von Qualitätsregelkarten. Im Unterschied zu einer Maschinenfähigkeitsuntersuchung (MFU) werden bei der Prozessfähigkeitsuntersuchung zusätzlich zum Maschineneinfluss die Einflusskategorien Mensch, Material, Methode und Mitwelt (Umgebung) berücksichtigt.
Über dieses Produkt

Die Prozessfähigkeitsuntersuchung stellt eine der eingehendsten Untersuchungen am Produkt dar. Sie ist immer dann geboten, wenn die Serientauglichkeit beurteilt werden soll. Die vorliegende VDI-Richtlinie beschreibt das Verfahren für die Prozessfähigkeitsuntersuchungen (PFU) für Weiterdrehmomente von Schraubverbindungen mit Vorspannkraft. Unsachgemäße oder qualitativ minderwertige Verbindungen können zu erheblichen Schäden an Mensch und Sache führen. Es ist daher nach Möglichkeit auszuschließen, dass Mängel im Laufe des Prozesses zu Versagen führen. Die VDI-Richtlinie 2645 Blatt 3 definiert die Untersuchung und das Urteil der Qualitätsfähigkeit und erhöht die Sicherheit.

Anwendungsbereich

Der Anwendungsbereich dieser Richtlinie bezieht sich auf die Voraussetzungen und den Ablauf von Prozessfähigkeitsuntersuchungen an Weiterdrehmomenten von Schraubverbindungen mit der Zielgröße Vorspannkraft. Sollten diese Parameter nicht erfüllt sein, muss die Anwendbarkeit der Richtlinie überprüft werden.

Eine Prozessfähigkeitsuntersuchung (PFU) für Verschraubungen zielt auf die standardisierte Bewertung und aussagekräftige Dokumentation der Qualitätsfähigkeit eines Schraubprozesses unter Serienbedingungen.

Die PFU untersucht dabei nicht nur den Maschineneinfluss, sondern auch weitere Einflusskategorien wie Mensch, Material, Methode und Mitwelt (Umgebung). Damit unterscheidet sich die PFU von der Maschinenfähigkeitsuntersuchung (MFU), die ihr Augenmerk auf den Maschineneinfluss richtet.

Weitere Nutzen und Potenziale der PFU sind beispielsweise das Erkennen systematischer Einflüsse zur gezielten Prozessverbesserung, das Beurteilen der Wirkung von Prozessverbesserungsmaßnahmen, das Beurteilen ihrer Toleranzen sowie das Festlegen der Eingriffsgrenzen von Qualitätsregelkarten.

Aus dem Inhalt

  • Anwendungsbereich
  • Normative Verweise
  • Begriffe
  • Formelzeichen und Abkürzungen
  • Voraussetzungen und Einflussgrößen im Prozess
  • Ablauf einer Prozessfähigkeitsuntersuchung (PFU)
  • Ermittlung und Dokumentation von Bezugsdaten
  • Methoden zur Ermittlung der Messwerte für die PFU
  • Festlegung/Ermittlung der Toleranz für die PFU
  • Statistische Verfahren zur Ermittlung der Prozessfähigkeit
  • Durchführung einer statistischen Prozessfähigkeitsbewertung
  • Analyse bei Alarm (Prozessabweichung)

  • Beispiele

  • Anhang – Beispiele und weiterführende Informationen

  • A1 Hilfsprozess

  • A2 Test auf Trend unter Berücksichtigung von Lagesprüngen
Inhaltsverzeichnis
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