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Norm [ZURÜCKGEZOGEN] 2016-01

DIN EN 60068-2-58:2016-01;VDE 0468-2-58:2016-01

VDE 0468-2-58:2016-01

Umweltprüfungen - Teil 2-58: Prüfungen - Prüfung Td: Prüfverfahren für Lötbarkeit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Auflösen der Metallisierung und Lötwärmebeständigkeit bei oberflächenmontierbaren Bauelementen (SMD) (IEC 60068-2-58:2015); Deutsche Fassung EN 60068-2-58:2015

Englischer Titel
Environmental testing - Part 2-58: Tests - Test Td: Test methods for solderability, resistance to dissolution of metallization and to soldering heat of surface mounting devices (SMD) (IEC 60068-2-58:2015); German version EN 60068-2-58:2015
Ausgabedatum
2016-01
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch
Hinweis
Dieses Dokument wird vom Herausgeber der ersatzlos zurückgezogenen DIN 32506-1:1981-07 , DIN 32506-2:1981-07 , DIN 32506-3:1981-07 empfohlen.

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Einführungsbeitrag

Dieser Teil der IEC 60068 beschreibt die Prüfung Td; sie ist anwendbar für oberflächenmontierbare Bauelemente (SMD). Diese Norm beschreibt Verfahren zur Bestimmung der Lötbarkeit und der Lötwärmebeständigkeit von Bauelementen in Anwendungen bei denen eutektische oder nahezu eutektische Zinn-Blei-Lotlegierungen oder bleifreie Lotlegierungen eingesetzt werden. Die Prüfungen, bei denen entweder das Lötbadverfahren oder das Aufschmelzverfahren angewendet wird, gelten nur für Prüflinge oder Produkte, die für das kurzzeitige Eintauchen in geschmolzenes Lot beziehungsweise die begrenzte Einwirkung von Aufschmelzsystemen ausgelegt sind. Das Lötbadverfahren ist anwendbar für oberflächenmontierbare Bauelemente, die für Schwalllöten oder für Aufschmelzlöten vorgesehen sind, sofern diese für das Lötbadverfahren (Tauchen) geeignet sind. Das Aufschmelzverfahren ist anwendbar für oberflächenmontierbare Bauelemente, die für Aufschmelzlöten vorgesehen sind, um die Eignung von oberflächenmontierbaren Bauelementen zum Aufschmelzlöten zu bestimmen, oder dann, wenn das Lötbadverfahren (Tauchen) ungeeignet ist. Zweck dieser Norm ist es, die Lötbarkeit der Anschlüsse von Bauelementen sicherzustellen. Darüber hinaus werden Prüfverfahren beschrieben, mit denen sichergestellt wird, dass der Bauelementkörper der Wärmebelastung, der er beim Löten ausgesetzt ist, standhalten kann. Diese Norm beschreibt nachfolgend die Prüfungen Lötbarkeit der Anschlüsse, Lötwärmebeständigkeit sowie Entnetzung und Widerstandsfähigkeit gegenüber Auflösen der Metallisierung jeweils mit den Verfahren Lötbad und Aufschmelzlöten. Der normative Anhang A beschreibt Kriterien für die Sichtkontrolle, der informative Anhang B ist eine Anleitung zu Lötbarkeitsprüfungen. Diese sollten grundsätzlich quantitativ und objektiv sein. Bei der Ausarbeitung dieser Norm wurden Verfahren beachtet, die diese Forderung erfüllen; diese sind in IEC 60068-2-69 beschrieben. Der normative Anhang C erläutert die Anwendung der Prüfverfahren auf Durchsteckmontageelemente für das Aufschmelzlöten (THR). Der informative Anhang X enthält die Verweisliste zur vorherigen Ausgabe dieser Spezifikation. Gegenüber der vorherigen Ausgabe wurden folgende Änderungen vorgenommen: - Ergänzung der Niedertemperatur-Lotlegierung Sn-Bi; - Ergänzung einiger Prüfbedingungen für das Aufschmelzverfahren in Tabelle 7; - Lötwärmebeständigkeit - Prüfbedingungen und Schärfegrad, Aufschmelzverfahren; - Einführung des Aufschmelzverfahrens für Prüfung; - Entnetzung und Widerstandsfähigkeit gegenüber Auflösen der Metallisierung; - Aufnahme von Hinweisen zur Auswahl eines Prüfschärfegrades in Abschnitt B.3. Zuständig ist das DKE/K 682 "Montageverfahren für elektronische Baugruppen" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.

Änderungsvermerk

Diese Norm ersetzt DIN EN 60068-2-58:2005-03 .

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN 60068-2-58:2018-09;VDE 0468-2-58 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN 60068-2-58:2005-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Ergänzung der Niedertemperatur-Lotlegierung Sn-Bi; b) Ergänzung mehrerer Prüfbedingungen für das Aufschmelzverfahren in Tabelle 7 - Lötwärmebeständigkeit - Prüfbedingungen und Schärfegrad, Aufschmelzverfahren; c) Einführung des Aufschmelzverfahrens für Prüfung Td3: Entnetzung und Widerstandsfähigkeit gegenüber Auflösen der Metallisierung; d) Aufnahme von Hinweisen zur Auswahl eines Prüfschärfegrades in B.3.

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